Solving Problems… a guideline ;)

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Source: imgfave.com via Pamela on Pinterest

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Es war einmal… die Facebook Chronik

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ob eure Privacy-Settings richtig stehen, seht ihr wenn die Chronik angeht…

Ich mein, ich wusste ja, dass Facebook das alles was ich da mache speichert. Und ich wusste auch, dass diese Informationen meinen Freunden (und den Masterusern) zugänglich sind. Die Aufbereitung dieser Daten in der Chronik ist nur logisch und letztenendes aus meiner Sicht auch eine Erfüllung der Auskunftspflicht durch Facebook. (denn dieses Verfahren von „noch mehr Daten geben um Daten zu nehmen“ mit Personalausweiskopie ist echt albern)

Das mit dem Inhalte administrieren klappt noch nicht so gut, zwischendrin werden Sachen nicht fertig geladen oder gespeicherte Änderungen gehen dann doch wieder verloren. Aber: mit der neuen Profilansicht, die die Chronik zwangsläufig mitbringt ist es einfacher geworden Inhalte zu organisieren.

In diesem Sinne wünsch ich euch allen viel Spaß beim in vergangenem Stochern – ich fand unwichtiges und witziges in meiner Wall…  🙂

New Media in Youth Work

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scheiße, der 18.10. ist schon durch… jetzt muss ich aber echt was schreiben!

and maybe better in english as my approaching new friends and me we will collaborate in english… *puh* 😉

ich hab aber nur zeit für 3 Zeilen: ich hab dieses tolle Stipendium des European Council gewonnen und jetzt lernen sie mir mal „alles“. erstmal ziehen sie mich durch den social media kakao – das fühlt sich aber sicher nur für eine deutsche seltsam an den Lebenslauf mal eben online zu stellen. was dabei rauskommt binde ich gleich noch in der navi ein!

ich bin gespannt und freu mich sehr – it’s an honour to me!

Roundhousekick

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3 Monate hab ich hier nichts mehr geschrieben. Wie schade – Zeit dem ein Ende zu setzen. Gut, dass ich Urlaub hab.

Lass mal sammeln über was ich alles schreiben will:

  • Google+
  • CSU Facebookparties
  • Ende von Elena
  • Post-Privacy
  • Mobile Web
  • Farmville und die Citysucht

Wahrscheinlich fallen mir im Lauf des Textes noch mehr Sachen ein – wir werden sehen.

Google+

Wie hat Christian es so schön auf den Punkt gebracht: „Warum sollte ich nen Communityaccount bei der größten Datenkrake des Planeten haben?“ Ich fürchte fast die Antwort lautet: Weil du eh einen hast. Mir ist inzwischen eingefallen, dass ich eine googleadresse haben müsste, weil ich die gebraucht habe um nen API für Maps zu erstellen. Ich weiß allerdings nicht mehr wie er hieß und habe zuviel Angst dass Ausprobiern = Registrieren bedeutet.

Die, die drüber reden sagen sonst viel Gutes eigentlich – sie sprechen in Kreisen und größeren Fontarts. Wird Zeit – ich hab’s dick das Web in Winzig.

Ich habs jedenfalls noch nicht ausprobiert und es wird Freunde brauchen um mich zu überzeugen.

CSU Facebookparties

Was soll man dazu sagen. Tja – ich finds einfach nur viel zu witzig. War doch vor ein paar Wochen (Anfang des Sommerlochs) die Rede davon, dass ausgeartete Facebookparties verboten werden soll – eigentlich sucht man ja wie immer nur den Dummen der haftbar gemacht werden kann. Die CSU hat da am lautesten danach gerufen und prommt kommt die Quittung der Netzgemeinde: Die neusten gecrasheden Parties waren Ortsverbandsfeste im Umland, bei der eigentlich keine 800 Freunde erwartet werden.

Ich kanns aber weder so noch so nachvollziehen – mir würd glaub ich nicht einfallen auf Parties von Leuten zu gehen, zu denen ich nicht eingeladen bin. Bin halt old school.

Ende von Elena

Das ist erst heute gewesen – und soweit ichs verstanden hab wohl auch noch nicht endgültig, aber soviel: „i like“

Post-Privacy

Jetzt kommt der Teil auf den ich mich am meisten freu (und ja auch schon lang vorhab zu schreiben) und ich weiß aber nicht so recht wie ich anfangen soll.

Vielleicht doch wieder bei Facebook: Samstag Nacht hat mir jemand erzählt, dass man nicht mehr als 5000 Freunde haben darf und das fand ich interessant. „Gott und die Welt“ kennen geht dann virtuell nicht. Dennoch wird die Durchdringungsdichte sicher immer höher, denn wenn ich neue Leute kennenlern kennt immer irgendwer irgendwen schon, der dann jemand kennt. Aber das ist ja auch worauf es ankommt.

Worauf es hingegen nicht ankommt sind alle YouTube Videos, Links und Blödsinns/Tiefsinnsposts meiner so called Freunde. Es ist durch meine paar HeavyUsers in der Liste wie twitter, nur persönlicher. Wobei auch der Gossipanteil nicht zu unterschätzen ist. Ich bin schon so gespannt wie viele like-its ich kriege, wenn sich eines Tages mein Beziehungsstatus ändern sollte.

Noch haben die vielen LocationBased Posts nicht viel Sinn – denke dabei momentan nur „aha“ der und der ist hier. Vom Prinzip her wirds aber nicht mehr dem Zufall überlassen bleiben ob wir uns wiedersehen. Da hilft auch das mobile Web gehörig nach, aber dazu ja später noch.

Unsere Digisellschaft (*würg* diese Phrase ist ein Killer) wird sich weiter vernetzen und wir uns damit automatisch mit. Das laute Rufen nach Datenschutz macht Sinn, auch wenn es manchmal schon aussichtslos scheint.

Ich hab meine Cookies längst gelöscht und trotzdem krieg ich überall Werbung für Mirkowellen (weil meine nicht unter den neuen Küchentresen passt suche ich noch Ersatz). Personalized Schwachsinn. Eigentlich will ich nichts anderes bei Google finden als alle anderen Menschen – wir wollen doch „gleich“ sein! Und doch hört das Personalisieren niemals auf – es wird wahrscheinlich auch das einzige sein, was uns in der Informationsflut vor dem Ertrinken bewahrt. Ich plädiere deshalb für einen Button „Zeig mir das was ausgefiltert wurde“ oder den „Was mein Nachbar fand“ Request. GeoIP ist n größeres Thema geworden als ich ahnte – die Suche nach dem Wetter geht damit aber auch komfortabel schneller.

Und schnell: das seh ich als das gefährliche am Ganzen. Alles entwickelt sich so rasant, du kannst die Relaunches schon nicht mehr zählen. Kriegst sie vielleicht erst Monate später mit (mir so passiert bei netzpolitik.org) und hast Features nicht opt-outed, die’s besser abzustellen galt.

Mobile Internet

Der Bringer… Party im EGarten 2011: Englisches Wort für Hebelwirkung: ich kuck das schnell nach. Wann kommt die Ubahn? Ich kuck nach. Wieviel wiegt ein Elephantenbaby? Ich frag Wikipedia.

Es ist schon um uns rum und es wird überall sein. Und damit wird auch klar sein wo wir uns die ganze Zeit rumtreiben. Das finde ich ja nach wie vor ne gruselige Vorstellung – das ist zwar ohnehin so, denn Handys haben wir ja schon seit 15 Jahren, aber das auch unsere „Freunde“ das früher oder später alle wissen werden. Da wirds wiedermal eng mit dem Freundschaftsbegriff.

Schneller und schöner muss/wird es noch werden. Mein Blackberry macht mir beim surfen kaum Spaß. Ipad: noflash…

NoFlash ist eigentlich eine prima Überleitung zu meinem letzten Punkt für heute:

Farmville und Citysucht

Denn Flashgames spielen sich halt nicht auf dem Ipad und so bin ich echt wuschelig, wenn ich meine Francises ein paar Tage unbeliefert lassen muss.

Ich kann selbst kaum fassen, dass mir ein paar doofe Pixel soviel bedeuten, dass ich sie nicht einfach löschen kann. Ich will aufhören, aber ich kann nicht. Ich zieh soviel Entspannung und Frohsinn aus der stupiden Klickerei, dass ich erst ein Substitut finden muss bevor ich aus einem meiner Grundstücke aussteige. Und das ist echt peinlich, denn mittlerweile bin ich unter den letzten 3 von ehemals 30 Freunden, die noch irgendwelche Felder bestellt und fröhlich MasteryPunkte sammelt. Ich bau mein Hotel, beliefer die Läden, sammel die Miete – klick, klick, klick – tausende Male. Wenn ich mit jedem dieser Klicks was sinnvolles getan hätte, wär ich wahrscheinlich kurz davor die Weltherrschaft an mich zu reißen oder hätte ein Mittel gegen Krebs erfunden. Ich will nicht wissen wieviel Zeit bisher dabei drauf ging.

Hätt ich die mal besser in dieses Blog gesteckt – ich hoffe dass mein nächster Post nicht erst zum 18. Oktober kommt.

Beste Grüße ihr da draußen!

randnotiz

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wenn ich doch nur ein bisschen mehr Zeit hätte – ich würde mich so gerne mal ausgiebing übers neue „trendy topic“ der pseudoöffentlichkeit und über selbstschämen auslassen… tja – meine Küche ist einfach wichtiger als das virtuelle xxx.
Kisses T

leben statt schweben!

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Vor etwas mehr als einem Jahr hab ich hier über den save-the-internet-day geschrieben. Ich bin erstaunt wie breit mein Aufriss darin angelegt war und musste aber intensiv über die Fachtagung und meine Einschätzung dazu nachdenken. Ich komme nämlich quasi grade aus wieder einer solchen Veranstaltung über die man so etwas („Förderung von Medienkompetenz und Sensibilisierung für die Gefahren als Heilsbringer postuliert“) sagen könnte. In den letzten 3 Tagen fanden in Kempten die Veranstaltungen zu Leben statt Schweben statt. Ich hatte diesmal die Ehre selbst Workshops zu halten und mit auf dem Podium zu sitzen.

Mein Eindruck hat sich ein klein wenig verändert: Jede/r hat jetzt schonmal was von Medienpädagogik gehört und alle sind sich einig, dass Medienkompetenz unverzichtbar für eine gesunde Entwicklung und Schlüsselqualifikation ist. Streitfrage ist jedoch wie wir Familie, Schule und andere Bezugsgruppen dazu kriegen medienkompetente Jugendliche hervorzubringen. Die berühmte Querschnittsaufgabe, zu der ich die Bedenken hege (dazu in der Allgäuer Zeitung), dass jede/r sich auf den anderen verlässt, weil oft das eigene Wissen und die eigene Medienkompetenz nicht weit her ist.

In den Workshops für Fachleute und Lehrer/innen saß ein gut gemischtes Publikum – viele Menschen, die motiviert waren einen Schritt auf das Angstthema Computer & Internet zuzugehen und äußert interessiert mitgearbeitet haben. Keiner meiner Teilnehmer/innen artikulierte in der Anfangsrunde den Wunsch die eigene Medienkompetenz weiterzubilden – auch wenn das, wenn man’s so interpretieren will, mein Lernziel für meine Teilnehmer/innen war. Viele erhofften sich Hinweise für ihre berufliche Praxis, einige wünschten sich das „Update virtueller Jugendkultur“ – manchmal sogar mit der Haltung, dass 1,5h Einspielung jegliche andere, weiterführende Beschäftigung mit diesem Thema ersetzen könnte, wieder andere ließen sich überraschen, schadet ja nie was dazu zu hören…

Die hitzigste Diskussion (und Abweichung von meinem „Lehrplan“) ergab sich im Workshop am Mittwoch vormittag, der überwiegend durch angehende Erzieher/innen von der FAKs besetzt war. Er war der personenstärkste und der mit der höchsten Facebookaccountdichte (80%) und angeregt vom Morgenvortrag wurde über Abhängigkeit, Freiheit und Gefahren diskutiert. Sie sind die „digital natives“ und hatten mit Abstand zu den anderen Teilnehmer/innen das breiteste Vorwissen und führten die differenzierteste Auseinandersetzung mit unseren Themen.

Am Montag hab ich in einer der Zwischenpausen eine angeregte Diskussion zu virtueller Strafverfolgung und Zensur geführt. Meine Angst vor dem Ende der Privatsphäre (= meine Medienkompetenz!?) wurde dabei versucht zu beschwichtigen: Vorratsdaten und das Sperren von Websites seien so etwas wie die Straßenverkehrsordnung – auch die schränkt mich in meiner Freiheit ein, aber sie sorgt für weniger Totalschäden. Als die Gurtpflicht eingeführt wurde, haben auch noch alle gemeckert und jetzt hat sich die Quote der tödlichen Autounfälle drastisch verringert…

Das Bild mit der Straße hat mir gefallen, so dass ich es nach dem Smalltalk in meinen Kurs aufgenommen hatte und so erklärte, was es bedeutet, dass das Internet „nur“ eine Infrastruktur ist – Straße auf der Menschen sich bewegen, einkaufen gehen, sich treffen – manchmal auch aufstehen und demonstrieren…

Das Bild mit der Straßenverkehrsordnung dagegen hinkt mir jedoch zu sehr. Vorangegangen an die Gurtpflicht war das Statement „Das Internet ist ein rechtsfreier Raum“ – roch nach Anarchopunk, auch wenn er gar nicht so aussah (mein Gesprächspartner). Muss ich hier jetzt widerlegen? Nein, ihr wisst alle schon, dass auch im Netz Gesetz und Polizei vertreten sind…. Jedenfalls hab ich aber noch in Sachen StVo nachrecherchiert und denke, wenn es überhaupt eine eigene Gesetzgebung zum Internet geben sollte, dann braucht nur das drinzustehen, was der erste Paragraph unserer StVo ist:

§ 1 Grundregeln

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Weiterhin würd ich gern noch eine Dialogpflicht der Generationen als §2 ergänzen – aber das wars dann wohl im großen und ganzen. „Doch pädagogische Maßnahmen reichen einigen nicht – Gesetze müssten her. Gesetze, die möglicherweise das Prinzip und damit den Erfolg des Internets zu untergraben drohen.“ (aus  save-the-internet-day) – keine Gefahr für Erfolg und Prinzip, kein Rechts-vor-Links sondern Netzneutralität und vor allem keine (Stopp-)schilder.

Ich bin einfach nicht davon überzeugt, dass mehr Regeln, mehr Kontrolle und Überwachung, mehr Gesetze wirksamen Einfluß nehmen auf „Faszination und Fallen Internet“. Dies war der Untertitel bzw. das Motto der F1-online und interessanterweise waren diese beiden Stichworte aber nicht die Ergebnisse meiner Gruppenarbeiten.
Am Ende meines Vortrags bitte ich meine Teilnehmer/innen zu zweit/dritt/viert zusammenzugehen und die Fragestellung aus meinem Hauptschulklassenmedienkritikbildungsprogramm (what a word!) zu bearbeiten: Was findet ihr am Internet „cool und gut“ und was „gefällt mir nicht“?  Die Hauptschulklasse mit der ich das damals zum ersten Mal gemacht hatte (13-14 Jahre, 7. Klasse, Migrationshintergrundsquote 90%) hatte die umfangreichste Liste. Alle meine Kurse hatten weniger Punkte gefunden und überwiegend Dinge, die ihnen nicht gefallen, jedoch auch bald eingesehen hatten, dass viele Punkte perspektivenabhängig sind. Eine wahre Faszination auf der „cool und gut“ Seite hat sich nicht eingestellt – die „gefällt mir nicht“ Seite hingegen war schon fast apokalyptisch, vor allem unter den älteren Teilnehmer/innen.

Im Anschluss erarbeiteten wir im Plenum Maßnahmen, Ideen und Hinweise um mit den Punkten auf der „gefällt mir nicht“ Seite umzugehen. Mehr Gesetze war glücklicherweise kaum der Tenor – vieleher eine Kultur der Offenheit für Neues, Toleranz und Anpassungsbereitschaft (und natürlich auch ganz pragmatische Tipps wie z.B. eine eigene Spamaccountmailbox…)

Damit lautet mein Resumee: Wir sind auf dem richtigen Weg – denn genau diese Kultur werden wir brauchen! Auf dem Podium hab ich schon vom Zusammenhang mit der Migrationsdebatte (Googlefight: sarrazin 1.940.000 results vs. digital immigrants 131.000 results) gesprochen. Bevor wir weitere Nazivergleiche ziehen, erinnern wir uns lieber an die Dinge, die unsere Integrationsbemühungen stärken, stützen und erleichtern und nicht daran, wie weit der Weg noch ist…

Lebenszeichen

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Holla die Waldfee – über 3 Monate seit dem letzten Post vergangen…

wie konnte ich nur so lange nichts schreiben, wo doch soviel aufregendes (ja, nicht nur erregendes!) im Netz passiert ist!

und jetzt auch noch das: mein Laptop hat GrafikkartenTBC – es sieht nicht gut aus für ihn und er hat einen Organspendeausweis… wenn ihr euch einen neuen Computer kaufen müsstet, welchen würdet ihr den haben wollen?

Ich hoffe ich finde demnächst wieder mehr Zeit zum Bloggen – vielleicht ist es auch nur eine verzweifelte Anwandlung um mir besser einreden zu können, dass ich nicht nur noch arbeite, sondern auch noch Hobbys habe… 😉

jetzt kommt ja ein schönes langes Wochenende, vielleicht krieg ichs ja hin euch meine Meinung zu Themen wie schon wieder die Sperrdebatte und wtf wessen Vorschlag?!, Tatort Internet, der DuMont Sockenpupenaffäre oder irgendwelchem anderen virtuellen Zeugs zu erzählen.

 

Mal sehen.

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