You have been Rickrolled oder: das Ende der #privatheit

7 Kommentare

Was erzählt man von einer Fachtagung über Strategien zur Sensibilisierung von Jugendlichen im Umgang mit persönlichen Daten im Internet?

Vielleicht davon, dass 506 Fotos dieser Tagung ins Netz gestellt worden sind. Ich bin übrigens auf:

http://www.troovi.de/84EKPMIx1nw2

http://www.troovi.de/Jui2LSAiIA15/

http://www.troovi.de/LOQenact52mf

http://www.troovi.de/4BC7oRkvRoms

http://www.troovi.de/tVvtMDFNvoLj/ (dr. verena meyer’s vortrag war übrigens mein favorite – röll ist schon auch immer super, aber sie hatt einfach so viel von dem aufgegriffen, was ich die ganze tagung lang gepredigt hab…)

Wenn man genau hinschaut sieht man meinen roten kopf noch 20mal irgendwo. eigentlich fehlen da fotos – man hätte ja auf die 500 stück noch einen draufsetzen können und die kellerbarfotos noch mitdazunehmen. ich hab da übrigens welche davon, aber “erwachsene” (“kleine erwachsene”?? – ich bin ein digital native maaaaannn!) tun sowas nicht.
Ich kann mich trotzdem nicht dran erinnern, bei der Anmeldung zur Tagung ne Datenschutzerklärung geschweigedenn Recht am persönlichen Bild abgefragt zu bekommen. Und das Schwimmbad im Tagungshaus, das kann man doch den Teilnehmer/innen echt vorher sagen!

Vielleicht auch davon, dass es mehr Theorie als Strategie war. Wozu laden sie sich 150 Medienpädagogen und so Ähnliche ( ;) ) ein, verköstigen sie ausgezeichnet – sage nur Tagungskekse (sehr schön, vor allem so viele!), aber lassen sie dann kaum zu Wort kommen? Von den 3 Podiumsdiskussionen war nur eine fürs Publikum freigegeben, die “Arbeitsgruppen” waren eher “Kleingruppenvorträge” – zum Arbeiten sind wir nicht gekommen, vielleicht ja, weil keiner eine Lösung dafür hat was wirklich (noch) getan werden kann/soll.

Vielleicht davon, dass schon Millionen von kids in unseren Augen “böses” getan haben – und die Millionen von Mamas und Papas (Anmerkung der Autorin: ich bin hier nicht oft besonders gender-gerecht, aber ich versichere immer beide Geschlechter zu denken) mit ihren Payback- und sonstigen Kundenkarten im Geldbeutel wird dataDevil auch noch holen kommen.

Vielleicht davon, dass jetzt endlich jemand mal auf die Idee gekommen ist, dass wir, wenn wir besser vernetzt wären nen gigantischen Haufen an Ressourcen hätten. (auch dazu hab ich während der Tagung offline gebloggt, see attached picture) Aber der Frage, was zum Beispiel Onlineberatung in der ganzen Mission leisten kann, wird wohl erst nachzugehen sein, wenn jemand Geld dafür locker macht.

medienpädagogenVZ

medienpädagogenVZ

twittern konnt ich ja nicht so gut, weil ich keinen eigenen rechner mithatte und das m.twittern nervt (ich weiß, der kurs teil 3, aber ich hab dazu grad nicht die zeit – falls sich ein co-autor berufen fühlt please contact!) aber: ich hab zumindest für 2 Minuten lang eine Twitterwall (#privatheit) gesehen. Übern Beamer in der Pause. Im Foyer standen zwar Kisten, aber die warn alle genetzcheckered.

und vielleicht noch davon, dass die Tagung mitten während der dienstagabendlichen endlich-mal-keine-Theatersaalbestuhlung und versuchte-Unterhaltung gerickrolled wurde :D

Und was aber doch komisch ist: ich hab gar keine neuen #”F-R-E-U-N-D-E” gefunden… trotzdem hatt ich gute schwelmer-pils-gespräche. Ich fand’s gut. Danke.

es war einmal [pause] ein christstollen?!?

Hinterlasse einen Kommentar

Ich glaub es ist der 1.April und das am 19. Dezember – die riesen Menge Konto/Kundendaten die der Frankfurter Rundschau zugespielt wurden sind Postheinzelmännchen?! Kuchenkurriere??!
Des hat sich doch die Bild ausgedacht oder die CSU….*seufz*

Aber: Danke Netzwelt, dass zumindest hier und hier trotzdem keiner den Scheiß glaubt/gut findet. Überlege an Herrn Schäuble nen Stollen zu schicken…

Mir so’n Stück Kuchen hinstellen…. am selben Tag an dem sie auf hängen n würgen n Gesetzt “gegen die Freiheit – für die Sicherheit” verabschiedet haben – mir ist alles manchmal ein bisschen zu skurril…

So – und angeblich hab ich ab jetzt Weihnachtsurlaub – auf jeden Fall flätze ich gewaschen in ner sauber geputzten Bude mit Plätzchen und Prosecco aufm Sofa. Weihnachten ich komme!

20h hardcore privacy

Hinterlasse einen Kommentar

sooooo!!! Hier isser also: MEIN REISEBERICHT: (achtung, lang)

Meine Füße sind zu kurz für anständigen Laptopbetrieb in der SBahn… soviel steht schon mal fest. Jetzt bin ich also tatsächlich unterwegs, morgens um 4 – und wessen schuld ist das? Na, dann wohl die desjenigen der sich beim Transrapid um die paar Milliarden verrechnet hat. Ich zuckel also Station für Station. Um die Zeit sind nur Urlauber, Gschwerl (bayerisch für Gesindel) und Flugpersonal unterwegs – und noch so’n paar Businesslookalikes wie ich…Ob sich das wirklich gelohnt hat den Laptop mitzuschleppen? Ich werds schon sehen, grad find ichs nett was zum tun zu haben – ich kenn ja diese SBahn – bin ja erst vor 6 Wochen mit ihr gefahren. Berlin, du bist so wunderbar, Berlin – da gibt’s auch noch nen Link den ich hier vorstellen will, das würd aber an dieser Stelle untergehen…. Coming soon.

Aber jetzt flieg ich ja nicht nach Berlin, oder nach Mallorca so wie wahrscheinlich die zwei neben mir, sondern ich flieg nach Hamburg um dann diesen ominösen Kielius zu erwischen – die Website find ich missverständlich, bin ja mal gespannt wie das so klappen wird.

Edit: 11Uhr – ich bin also da. Der Kielieus ist mit Bahncard sogar noch billiger. Und es sind viel mehr Leute als ich erwartet hätte: an die 600 Personen! Viele Anzugträger, aber der ein oder andere schräge Vogel sieht nach Blogosphäre aus. Und: ich bin nicht ganz die jüngste, so ne handvoll U35s sind wohl da. Zu den Vorträgen kann ich bisher nichts sagen, ich bin erst zur Kaffeepause hier gewesen. Der Vortrag von Herrn Dix soll wohl sehr spannend gewesen sein. Nach ein paar informellen Pläuschen ist eines klar: oh, aus der Sozialbranche?! Na, da sind wir ja bei einem ganz heißen Eisen.

In der zweiten Vortragsschiene wird die Forderung nach der Schaffung einer „digitalen Aura“ laut. Leider kann ich nicht ganz nachempfinden was der Vertreter des eigentlich Vortragenden vom BVDW eigentlich sagen will. Sein Beispiel: Gestern ist er Taxigefahren im Anzug und wegen des Anzugs hat er automatisch eine Quittung angeboten bekommen. Er mutmaßte, dass er die wohl nicht angeboten bekommen hätte, wenn er in zivil gefahren wäre und geht sogar noch einen Schritt weiter: Möglicherweise wär er ja gar nicht erst mitgenommen worden, weil sein zweifelhaftes Aussehen seine Bonität in Frage gestellt hätte. Er fands also prima, dass er nicht nach einer Quittung fragen musste und plädiert deshalb für die Erhaltung von Schicht/Personenbezogenen Daten um Dienstleistung zu ermöglichen. Das soll dann (s)eine Europäische Internetethik werden. Was aber, wenn ich in abgefuckten Klamotten sowohl Taxi fahren, als auch eine Quittung dafür angeboten bekommen möchte??

Nach ihm war ein wirklich guter Vortrag, zu dem ich Herrn Prof. Speck ausdrücklich an dieser Stelle gratulieren will. Den Vergleich von Social Networks und Stasi zu ziehen ist an sich naheliegend, kostet einen aber meistens die Glaubwürdigkeit, weil zu plakativ, bzw. fast schon polemisch. Er hat es aber über Humor und Sarkasmus mehr als auf den Punkt gebracht: Was da läuft und noch laufen wird, entzieht sich unserer Kontrolle.

Mit schon über einer Stunde timelag spricht danach der Innenminister von Schleswig-Holstein über „Gefahrenabwehr und Strafverfolgung“ – Motto wie schon bekannt „wer nichts zu verbergen hat, braucht sich ja keine Gedanken über potentielle Ermittlungen machen“ – pah! Gut dass ich wg. des Wahlkampf in Bayern grad sowieso keinem Politiker glaube.

Die Nachmittagsrunden – mir fällt jetzt das treffende Wort nicht ein – ein Workshop wars auf jeden Fall nicht – gingen schon – gut, bei den social networks hätte ich mir jetzt mehr erwartet als was man bei studiVZ so machen kann und dass es schon bei den Studigroups rund um Politik* hapert (WEN WUNDERTS?!). Wieder mal war die Devise: Gib bloß gar nichts an!! Ähnlich wie mein Report zur Website der Grünen ist die Bewahrpädagogik wieder die einzige Lösung die den Leuten einfällt. Da hab ich vom Stellvertretenden Beauftragten für Datenschutz aus Berlin irgendwie mehr erwartet.

*Er mokierte sich über das verfremdete Intellogo, das tausendfach auf tshirts durch die welt getragen wird; slogan: „geile drecksau inside“ (oder so… wie gesagt, tausendfach) von irgendner Fachschaft an ner FH…. Halt doch genau das wofür jemand diesen laden erfunden hat!

In der zweiten Infobörse (so hieß es) hab ich mir „Identitätsmanagement“ angehört. Als ich in den Saal reinwollte kam mir erstmal ne Menschentraube entgegen und meinte „das ist der Theorie und Forschungsteil – das Praktische is im Keller“  – wunderbar, da bleib ich doch lieber bei der Theorie bevor ich mir noch ne Runde erhobenen Zeigefinger antue.
Vorgestellt wurden die EU Programme PRIME und die zwei andern Namen muss ich morgen im Büro noch mal nachchecken, die ich recht gut fand. Ich bin gespannt ob das entwickelte Tool zum personal Identitätsmanagement es bis zur Betaversion schafft. Und schade, dass die ganze Zeit die Türe auf und zu ging und der Kaffeepausenfoyerlärm ein Zuhören schwierig machte.

Die Podiumsdiskussion wär sicher noch spannend gewesen, aber mangels Zeit und wg. schlechter Busverbindungen hab ich sie auslassen müssen. Als ich dann nach nem weiteren grässlichen Kaffee mit noch grässlicherer Unterhaltung (Warum denken die Nordlichter eigentlich so übel über uns Bayern und Münchner/innen?) die Flucht ergriffen hatte und auf den Bus wartete, da ist mir ne generelle Überlegung anhand einer real passierten Situation gekommen:

Eine junge Mutter mit Kleinstfilius im Kinderwagen und einem Mädchen um die 4 Jahre alt, auf einem Laufrad, ging an der Bushaltestelle vorbei. Schon fast wie man es bei der Abrichtung von Hunden kennt, hat Mama dafür Sorge getragen, dass die Kleine am Bordstein Stopp(ich gewöhne mich nie an die 2 PP) macht, sich dann links und rechts umsieht und wenn kein Auto kommt, weiterrollert.
Die Kleine war wenig begeistert, denn es kam kein Auto und es ging prima bergab. Noch dazu hatte das Laufrad keine Bremse, so dass sie ihre kurzen Beinchen in den Asphalt stemmen musste.
Dass man an der Straße (zumeist) nicht überfahren wird, sondern erst links und rechts schaut, haben wir wohl genau diesem Konditionierungsmechanismus zu verdanken. Auch wenn in dem Moment kein Auto kommt – Grundregel bis ein gewisses Alter erreicht ist, ist „bleib stehn“. Irgendwann fangen wir Menschen dann an, die Entscheidung, ob wir an der Straße nun stehen bleiben müssen, selbst zu treffen – hoffentlich mit Erfolg. Was aber, wenn das auf was wir da konditioniert werden gar nicht mehr passt? Was wenn uns vorherige Generationen überhaupt nicht darauf vorbereiten können, wie die Verkehrslage in der Zukunft ist?

Wenn das Stopp an der momentan leeren Straße, das wir Datenschützer jetzt grade versuchen allen Usern einzubläuen gar nichts nutzt? Wir können unsern Bürger/innen schon lernen links und rechts zu schauen – die Entscheidung loszugehen trifft aber jeder dann doch noch selber – zumindest wenn er volljährig ist. (Und wenn nicht, dann erst Recht, denn wer kann schon alles kontrollieren, was die lieben kleinen im Internet machen? Eltern sind doch mit der Informationsgesellschaft sowieso überfordert, was also tun? – oft gestellte Frage im Tagungsverlauf…)

Größtes Problem an meiner kleinen Metapher: kein Mensch weiß was diese Straße eventuell runter kommen kann. Wir können unsern Kindern (und uns selber) soviel „erst schauen, dann gehen / erst AGBs lesen, dann registrieren“ beibringen wie wir Lust haben – das was diese Gasse runterkommen wird liegt, denke ich zumindest, jenseits unserer Vorstellungskraft. Sozusagen ne gesammelte Datenflut, die den Einzelnen profiled, so gut sie kann und dennoch das Individuum so dermaßen globalisieriert, dass er/sie/es ein Tropfen im Meer ganzer Tetrabytes ist.

Bevor das jetzt alles zu blumig wird: Kann nicht im nächsten Jahr die Sommerakademie der Datenschutzakademie mit den Gautinger Internettagen zusammengelegt werden? Und wo waren eigentlich die Communityfuzzis selber heute?? Ich hab so ne Vermutung…. Dann kann der Forderung nach einem verpflichtenen Internetführerschein für Kinder mit dem Finanzierungsdruck der Medienpädagogen begegnet werden und die Unkenrufe über das böse und gefährliche Internet wie die apokalyptischen Posaunen erschallen.

AKKU LEER :( hoffe ich finde am Flughafen ne Steckdose…nix is! NIRGENDS… :(

So – jetzt wieder zu Hause, keine Hunde und Wölfe, die wie ein Junges ihre Daten – neeee, ihre Policy schützen mehr. *durchatme*
Puh, ist das lang geworden. Aus Sozialverträglichkeit hab ich versucht die Kommas zu planen, obs mir gelungen ist… hmm – give me a comment.

Ein letztes Feedback zur Veranstaltung: Wenn nach einem Thema wie „Internet und Datenschutz“ am Abend der Tagung die Sachen nicht online stehen, dann hat jemand was grundsätzlich am Internet nicht verstanden.

In diesem Sinne
Die besten „wieder was gelernt“ Grüße :)

Bewahrpädagogik beim Datenschutz

Hinterlasse einen Kommentar

Süddeutsche.de hat heute ne Website der Grünen vorgestellt (vielmehr verwurstet würde ich sagen) die ich hier nicht vorenthalten will. Zum einen weils dort das nette Schäuble Widget gibt – ich hätte ihn ja gerne hier, aber mit meinem basicaccount geht das nicht (BTW: Die Domain www.weblogin.de steht für 3000 Euro Vorschlagswert zum Verkauf – sorry, dass ich bei meiner “Krüppeladresse” bleibe ;) ) und zum anderen wegen diesem netten Satz hier:

Diese Website soll ein Anlaufpunkt sein für alle, die sich für das Thema Datenschutz interessieren, sich informieren, aktiv werden und mit anderen Besuchern austauschen wollen.

Nur blöderweise hab ich nirgends was gefunden wo man sich austauschen kann – kein Forum und im aktiven Blog finden sich bei 10 Artikeln ganze 4 Kommentare – das ist ja so mager wie bei mir ;) nur dass ich dieses Ziel ja weniger verfolge…

Fazit: Wieder eine Website bei der ich das Gefühl nicht loswerde, dass die Idee zwar gut aber die Welt mehr als noch nicht bereit ist. Im Quiz wird mir suggeriert dass ich grundsätzlich in social networks meine Profile auf privat stellen sollte. Es wird zwar nicht verpasst, dass auch dann nicht ausgeschlossen werden kann, dass “böse” Leute darauf zugreifen können, aber so ganz schwarz-weiß oder in dem Fall grün ist das nunmal einfach nicht. Einerseits kanns durchaus Sinn machen, dass ein Profil die ganze Welt sehen kann, andererseits frage ich mich immer mehr wer die bösen Buben sind.
Zusätzlich darf man dabei auch nicht vergessen, dass wir dabei sind in Sachen Datensensibilität der User einen Generationenwechsel zu vollziehen. Die nachwachsenden Surfer setzen ihre Prioritäten anders – noch härter trifft es heute geborene Kinder, deren Eltern Fotos ins Blog stellen. Dass der zukünftige Chef sich also die Babyfotos anschaut ist vielleicht also rabengrünes Zukunftsszenario.

Was machen wir also nun mit der Masse der unvorsichtigen Nutzer?

Der Aufruf

Datenschutz ist Bürgerrecht
allein wirds kaum richten… vor allem wenn er eigentlich meint “verhindere deine Daten”
Wir dürfen gespannt sein, wie das alles weitergeht. Grüße an die Bundesbürger von Troja :)

studier und verkauf dich

2 Kommentare

was ist eigentlich mit unserer Gesellschaft los – das könnte man jeden tag fragen. heute muss ich aber mal über etwas schreiben, was zum glück seit kurzem hinter mir liegt. die Studentenzeit (oder genermäßigkorrekt: die Studierendenzeit)

Es gibt 2 Dinge über die ich in den letzten Tagen gefallen bin. Zum ersten ist es wiedermal die Presse rund ums StudiVZ.
Wer schon das Vergnügen hatte persönlich mit mir darüber zu sprechen, der weiß es eh: ich trau dem Laden nicht, aber ich weiß wovon ich rede: Ich selber bin einer der User im StudiVZ die vor etwa 1 Jahr ausgestiegen sind. Damals hatte die AGB-Änderung mich auf die Palme getrieben. Meine Daten müssen vollständig und korrekt sein, aber eine Garantie dass kein Missbrauch damit betrieben wird, wird eindeutig ausgeschlossen. Da kann man jetzt sagen ungünstig formuliert – wahrscheinlich ist es so. Einerseits diese Änderung, andererseits war das StudiVZ schon damals in schlechter Presse. Das war glaub ich sogar noch bevor sie von einem Konzern gekauft worden sind und in “fachkreisen” gemunkelt wurde dass sich dort Dinge der Chefetage (ob wahr oder nicht) am rechten Rand abspielen.

Was ich heute bei Spiegel online gelesen habe zeigt (mal wieder) dass ich mich absolut richtig entschieden habe: Die nächste unverschämte AGB Änderung steht beim StudiVZ vor der Tür (bzw. mittlerweile scheint sie über die Bühne zu sein, ich hab keine aktuellere Meldung gefunden) Lass dich scheeren und dich mit auf dich zugeschnittener Werbung zupumpen.

Übrigens geht aus einer weiteren Presseerklärung hervor, dass sie sich wieder mal schlecht ausgedrückt haben, bzw. die AGBs “ungünstig formuliert” sind. Als ob nicht ein Konzern, eine Firma dieser Größe 3 Anwälte für jeden einzelnen Satz beschäftigt.

Dass es nicht nur mir so geht und viele Nutzer unzufrieden sind, bzw. das Weite suchen ist kein Geheimnis. Deswegen werden die AGBs jetzt auch noch in die Richtung verändert, dass selbst Nutzerprofile, die um Löschung gebeten haben trotzdem weiterhin gespeichert werden.

Um das ganze noch ein bisschen zu untermalen hier noch das Video das derzeit die Rechtsabteilung von StudiVZ beschäftigt:

(mal sehen wie lange es hier stehen kann)


Wo wir grade bei den Studierenden sind: Jetzt noch zur zweiten Sache, die mich angesprungen hat, nämlich das folgende Buch: Mes chères études – Etudiantes, 19 ans, job alimentaire : prostituée
(Mein teures Studium – Studentin, 19 Jahre alt, Hauptberuf: Prostituierte, derzeit noch keine deutsche Übersetzung)

Angeblich in Deutschland kein Thema. Bei uns sei es viel einfach an Darlehn, Kredite und Stipendien zu kommen um die Studiengebühren zu bezahlen. Ob das so ist kann ich nicht beurteilen, ich war rechtzeitig fertig so dass ich nicht einen cent “Bildungsgebühr” bezahlt habe.

Versteht mich nicht falsch, meine Meinung über Studiengebühren ist durchaus facettenreich. Dass aber eine solche “Randerscheinung” auf uns noch zukommen wird, da würd ich fast drauf wetten…

Armes Studentisches Leben….

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.