Verfasst von: Triz in: 12. März 2009, 19:06
Ich hab mitbekommen, dass enormer Erklärungsbedarf besteht! Auch wenn dieser Post vermutlich/leider dazu beitragen wird, dass Twitter an Exklusivität verliert, finde ichs doch wichtig “die Massen” (meiner Leser
) aufzukären und hier einen kleinen Twitterkurs zu halten. Orange Zeilen im Kurs kennzeichnen Copy-Paste-Beispieltweets. Auch für Leute, die schon dabei sind, sind noch n paar bissige extra goodies dabei und nicht zu vergessen ein paar Followempfehlungen. Los geht’s!
So – nehmen wir an du startest und registrierst dich bei Twitter – was du danach postest heißt nicht Post, sondern Tweet. Tweets schreiben – Das machst nicht nur du, sondern auch die vielen 100 000 anderen Twitters – heißt also es gibt n ganzen Haufen Tweets. Damit irgendeine Logik dahinter bleibt, werden die Tweets chronologisch sortiert – die neusten immer oben – das ist die (public) Timeline. Wenn du jetzt aber alle Accounts ankuckst hast du nen riesigen Kauderwelsch beinander – deswegen macht es Sinn deine Timeline zu pflegen – also keep on reading!
vielmehr die Frage: wen soll ich verfolgen? Wenn du Accounts anderer Twitterianer anschaust und dabei eingeloggt bist siehst du unter deren Nickname einen Knopf “Follow” mit dem du die Möglichkeit hast die Updates (also die Tweets) der Person in deine persönliche Timeline aufzunehmen. Als Neuling kannst du ruhig in die vollen greifen und mutig losfollowen – je mehr Leute von dir verfolgt werden, desto vielfältiger entwickelt sich deine Timeline. Jedoch wird auch ziemlich schnell klar, dass du viele Tweets zu lesen bekommst, je mehr Leute verfolgt werden, weswegen sich dann auch schnell ein Überflutungseffekt einstellt. Wenn du ein Profil betrachtest gibt es keinen Hinweis drauf ob es Sinn macht für dich der Person zu folgen – du siehst die Kurzbeschreibung und seine letzten Tweets und musst anhand dieser wenigen Infos beurteilen, ob der/diejenige was tweeten wird, was dir Freude bereiten/dich interessiern wird oder du nicht verpassen willst.
Ganz wichtig zu verstehen: Folgen hat nichts mit Freundschaft oder sonstiger Beziehung zu tun – du kannst alle und jeden verfolgen, es gibt keine Einschränkungen (ausser Timelines sind protectet – also ein “nicht-öffentlicher” Twitter – zu erkennen am kleinen grauen Schlosssymbol)
So wie du andere Leute verfolgen kannst, können auch die Leute dich verfolgen. Es gibt keine fixe Regel, dass du Leute, die dir folgen zurückverfolgst – aber es ist höflich es zu tun. In den Einstellungen kannst du dich über neue Verfolger via Mail benachrichtigen lassen.
Twitterprofile sind easy zu finden – der Link hat immer die gleiche Syntax: http://twitter.com/benutzername – also in meinem Fall http://twitter.com/trizblog
Es ist möglich Tweets direkt an Personen zu richten und damit entweder jemand anzusprechen oder auf einen Tweet zu antworten – dafür gibt es die @replies. Twitter.com erkennt diese nur, wenn das @trizblog am Anfang (erstes zeichen @!) des Tweets gesetzt wird. Andere Anwendungen (womit man noch twittern kann als via web/mobile web kommt dann in Teil 3 des Tutorials) erkennen die Replies auch, wenn sie später im Tweet gesetzt werden. Replies sind i.d.R. öffentlich für alle (auch und gerade für deine follower) lesbar.
für die Nachrichten, die nicht in der Timeline auftauchen sollen – also privat sind. Trotzdem: auch hier gibts nur 140 Zeichen!
Soweit dann erstmal. Jetzt tob dich n paar Tage/Wochen aus und dann kommt auch schon Teil 2 des Kurses über lustige Webaddons und Specialtwitterrumspielerei. Der dritte Teil wird sich noch mit “twittern, aber wie?”, quasi tweet im web-interface, mobile web und anderen lustigen Addons beschäftigen.
Ach und noch ne Hausaufgabe: Tweet this!
13. März 2009, 00:02 um 00:02
Ja super – Danke für deine tolle Zusammenstellung – freu mich schon auf Teil 2
21. März 2009, 17:25 um 17:25
Jetzt ist Teil 2 online!